Fördermittel

Fördermittel bei Holzpelletheizungen


KfW-Förderung - energieeffizient bauen und energieeffizient sanieren


Die bedeutendste Förderung erhalten ökologiebewusste Bauherren und Sanierer von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Dies ist eine Kreditanstalt des Bundes, die Wirtschaft, Gesellschaft und Umweltprojekte unterstützt. Die Förderung erfolgt hier über einen zinsgünstigen Kredit. Die maximale Kreditsumme beträgt 50.000 € pro Wohneinheit, die den Energieeffizienz-Standard erfüllt. Den Antrag auf die Förderung stellt man über die Hausbank oder direkt bei der KfW. Dieser Antrag ist vor Baubeginn zu stellen. Der effektive Zins beim Bauen beträgt bei einer Laufzeit von 20 Jahren derzeit 2,8 %, beim energieeffizienten Sanieren 1,75 %. Dieser wird für 10 Jahre festgeschrieben, wobei eine vorzeitige Rückzahlung jederzeit möglich ist. Die Zinshöhe kann sogar noch gesenkt werden, wenn zusätzliche umweltfreundliche Vorrichtungen, wie zum Beispiel Solaranlagen integriert werden.

Die KfW fördert ebenso die Sanierungen von Gebäuden auf einen energieeffizienten Standard. Bis zu 75.000 Euro kann das zinsgünstige Darlehen betragen.

Weitere Infos die Zinskonditionenübersicht zu den Förderprogrammen "Energieeffizient bauen" und Energieeffizient sanieren" gibt es bei unter www.kfw-foerderbank.de

Geförderte Energiesparberatung und Thermografiegutachten für Sanierungsobjekte


Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert eine Vor-Ort-Beratung zur sparsamen und rationellen Energieverwendung in Wohngebäuden. Dieses Programm ergibt besonders im Vorfeld von Sanierungen zum Energieeffizenzstandard Sinn, weil der Bauantrag bzw. Bauanzeige des zu Gebäudes bis 31.12.1994 eingereicht worden sein musste.

Die Energiesparberatung kann man als Wohneigentümer in Anspruch nehmen. Der Antrag läuft über den Gebäudeenergieberater oder Ingenieur/Architekt mit Zusatzqualifikation zur Energieberatung.

Die Höhe des Zuschusses für eine Vor-Ort-Beratung beträgt 300 Euro für Ein- / Zweifamilienhäuser bzw. 360 Euro für Wohnhäuser mit mindestens drei Wohneinheiten.
Separate Thermografiegutachten werden pauschal mit 150 Euro, aber höchstens 50% der Beratungskosten (brutto), gefördert.

Weitere Informationen gibt es unter www.bafa.de


Marktanzreizprogramme für erneuerbare Energien - Wärmepumpen, Holzpelletheizungen, Solaranlagen


Das BAFA fördert erneuerbare Energien, die im Hausbau eingesetzt werden. Darunter zählen:
  • Wärmepumpen zur Bereitstellung von Warmwasser und Heizwärme
  • Pelletöfen und -kessel
  • Solarkollektoranlagen
Wer die Solaranlage mit der Holzpelletsheizung oder einer Wärmepumpe kombiniert, erhält einen zusätzlichen Bonus.
Alle Informationen zu den Fördermöglichkeiten und zum Antragsverfahren gibt es unter www.bafa.de


Förderprogramme der Bundesländer für energieeffizientes Bauen und Sanieren


Zusätzlich zu der KfW-Förderung gibt es in vielen Bundesländern regionale Förderprogramme. Diese weichen zwar voneinander ab, können aber durchaus gewinnbringend für  Bauherrenfamilien mit Kindern sein. Der Bauherr sollte es daher nicht versäumen, sich rechtzeitig vor Baubeginn über alle Möglichkeiten in seinem Baubereich zu informieren.

Ist das Grundstück in einer Örtlichkeit, das als Sanierungsgebiet erklärt wurde, können Möglichkeiten einer staatlichen Förderung bestehen. Ebenso gibt es bei denkmalgeschützten Gebäuden und der entsprechend denkmalgerechten Sanierung die Möglichkeit, 10 Jahre lang 9 Prozent der Sanierungskosten als Sonderausgabe zu verrechnen.

In Sachsen werden u. A. neue Passivhäuser mit 100 Euro pro Quadratmeter Energiebezugsfläche gefördert. Diese Förderung bleibt weiterhin kombinierbar mit einem KfW-Kredit. Infos gibt die Sächsische Aufbaubank (SAB).

Eine - nicht abschließende - Übersicht gibt es hier unter: Förderprogramm der Bundesländer

Eine weitere Möglichkeit zur Information über die regionalen Förderprogramme geben in der Regel die Wirtschaftsministerien der Länder heraus. So hat etwa das Wirtschaftsministerium M-V einen 112-seitigen Katalog mit Förderinstrumenten herausgegeben, der beispielsweise bei den Industrie- und Handelskammern erhältlich ist. Dort finden sich neben den KfW-Programmen auch die Länderprogramme für Umwelt/Energie in einer Übersicht mit Kurzinformationen und Kontaktdaten. 

Der BINE Informationsdienst enthält online einen Wegweiser für zahlreiche Energieförderprogramme. Fragen Sie auch Ihre Hausbank und Ihre Baufirma nach ihren Erfahrungen. Vielleicht ergeben sich auch dadurch noch wertvolle Tipps und Hinweise.

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Publiziert am: Dienstag, 17. Juni 2008 (3457 mal gelesen)
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