Weitere Vorteile
Holzpelletsheizungen laufen vollautomatisch und können mit Öl- bzw. Gasheizanlagen problemlos konkurrieren. Gegenüber herkömmlichen Holzheizungen braucht das Brennmaterial nicht manuell nachgelegt werden.
Durch ihre kompakten, homogenen Eigenschaften sind Holzpellets rieselfähig und können ideal durch Tankwagen angeliefert, gelagert und über Förderschnecken zur Verbrennung weiter transportiert werden. Sollte bei ungünstigen Witterungsbedingungen der Vorrat mal zur Neige gehen, kann kurzfristig mit Sackware weiter gefeuert werden. Die Aufbewahrung kann im und außerhalb des Hauses geschehen. Dabei können auch alte Öltanks als Lager dienen.
Nachteile
Pelletfeuerungsanlagen bieten überaus viele Vorteile. Vor der Anschaffung müssen aber auch bestehende Nachteile betrachtet und abgewogen werden. Nennenswert sind die hohen Investitionskosten der Heizanlage, insbesondere für den speziellen Kessel, das Fördersystem und das Pelletlager. Diese Mehrkosten amortisieren sich erst nach rund acht Jahren wieder. Nach dieser Zeit liegen die reinen Heizkosten deutlich unter vergleichbare alternative Heizungssysteme. Ein Mehraufwand entsteht zusätzlich durch regelmäßige Ascheentleerung.
Das Pellteslager benötigt einen höheren Platzbedarf als Öl oder Erdgastanks. Lecks oder andere Gefährdungen können aber beruhigt ausgeschlossen werden. Bei der Befüllung des Lagerraumes oder bei der Verbrennung entsteht ein gewisser Anteil an Feinstaub. Spezielle Filter sind für private Nutzer sehr kostenintensiv. Störungen der Pelletbeförderung werden durch Einsatz neuester Technik und unter Verwendung von genormten Holzpellets jedoch stark minimiert.